Über mich. Und über diesen Blog.

Moin, moin aus dem Süden von Hamburg und herzlich Willkommen auf meinem Blog!

Ich bin Janne, 29, und liebe eigentlich alles, was mit Bewegung zu tun hat. Gepaart mit einer guten Portion sportlichem Ehrgeiz ergibt das eine leidenschaftliche Hobbysportlerin mit immer neuen Zielen und Herausforderungen. Dieser Blog ist noch ganz jung und in Zukunft wird es hier Beiträge zum Thema Triathlon-Training, Ernährung, Motivation und zu allem, was dazugehört geben. Also, schau am besten immer mal wieder vorbei!

Ich habe schon länger darüber nachgedacht, mit einem eigenen Blog zu starten und zwar aus verschiedensten Gründen. Der wichtigste ist wahrscheinlich, dass ich Erfahrungsberichte anderer Sportler, insbesondere derjenigen, die eben nicht Profis sind, sondern genau wie du ich, für ein Hobby brennen und zwischen Spaß und Ehrgeiz ihr Training planen und dieses irgendwie in den Alltag und in das Sozialleben integrieren müssen. Denn wie mir wird es sicher vielen gehen. In meinem Bekannten- und Verwandtenkreis gibt es nämlich niemanden, der die Freude am Triathlon oder generell an Sport teilt. Zumindest nicht ansatzsweise mit dem sportlichen Ehrgeiz, der Disziplin und vor allem der Freude, mit der ich mein Hobby betreibe. Da muss man einfach immer besonders gut planen, damit Familie, Freunde und Beruf nicht auf der Strecke bleiben. Von daher lese ich unglaublich gern, wie andere dies alles unter einen Hut bringen und genauso möchte ich meine Erfahrungen teilen, weil sie dem einen oder anderen vielleicht zeigen, dass alles möglich ist, wenn man es wirklich will.

sportograf-92701511_lowres

Laufen. Triathlon. Freeletics. Obstacle Run. Mein Hobby ist der Sport. Da ich in der Uni und auch im Rahmen meines Jobs so viel sitze und nur mit dem Kopf arbeite, habe ich im Sport einfach einen super Ausgleich gefunden. Und sobald es irgendwas mit Laufen und Fitness zu tun hat, bin ich Feuer und Flamme. Ausdauersport im Allgemeinen macht mir mittlerweile unglaublich viel Spaß und in Kombination mit Functional Training umso mehr. Anfang 2015 habe ich mit Freeletics begonnen und ich muss wirklich sagen, ich bin so fit wie nie zuvor. Und ich denke, das Training mit dem eigenen Körpergewicht kommt mir in Sachen Triathlon definitiv zu Gute. Außerdem habe ich auch manchmal einfach Lust mich so richtig auszupowern und das geht mit solchen Workouts wirklich hervorragend. Aber ohne Ziele und Wettkämpfe wäre es ja langweilig, von daher findet sich auch der ein oder andere Hindernislauf in meiner Saisonplanung wieder. Ich habe schon einige verschiedene ausprobiert und ich muss sagen, dass die Spartan Race Serie genau das bietet, was mir persönlich den meisten Spaß bereitet und mich am größten sportlich herausfordert, aber das muss jeder für sich selbst entscheiden. Pro Jahr suche ich mir meist 2-3 richtige Highlights heraus, einen Straßenlauf, einen Triathlon und einen Hindernislauf, auf die ich mich spezifisch vorbereite und darum herum lege ich kleinere Wettkampfe, auf die einfach Bock habe, die der Vorbereitung auf größere dienen oder die einfach so gut in meine Planung passen. Dabei gehe ich zwar alles mit einem gewissen sportlichen Ehrgeiz an, gleichzeitig mache ich aber tatsächlich auch nur das, was mir wirklich Spaß macht. Und das gilt gleichermaßen für Trainingseinheiten und Wettkämpfe. Natürlich habe ich mal Tage, an denen der Schweinehund etwas größer ist und es mir schwerer fällt, mich aufzuraffen, aber da muss man dann auf seinen Körper hören und unterscheiden zwischen „ich habe irgendwie nicht so Lust“ und „ich kann wirklich nicht wegen Muskelkater, Krankheit, Erschöpfung oder Ähnlichem“. Ich glaube, wenn man sich immer zu allem zwingen muss, dann hat man vielleicht nicht die richtige Sportart gefunden oder an einer anderen Stelle ist der Wurm drin und dann sollte man sich wahrscheinlich auch nicht auf Teufel komm raus zwingen. Das ist aber alles auch wieder super individuell und das Gespür für den eigenen Körper ist gefragt. Da sollte man sich nicht unbedingt nur an anderen orientieren, sonder mehr auf sich selbst hören.

Vom absoluten Laufmuffel zur motivierten Hobbytriathletin. Wie das passiert ist? Das frage ich mich auch manchmal und jedes Mal bin wieder erstaunt über mich selbst. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Gedanken, die ich bis vor gerade einmal 2,5 Jahren bei wirklich jedem Versuch laufen zu gehen im Kopf hatte. Das war nämlich nur ein einziger: „Ich hasse laufen. Ich drehe um und geh nach Hause.“ Und zwar in Endlosschleife. Mein Mann läuft eigentlich seit ich ihn kenne und hat sich immer einen Trainingspartner gewünscht, sodass ich mich immer mal wieder, entweder ihm zu Liebe oder aus figurtechnischen Gründen, dazu durchgerungen habe die Laufschuhe aus dem Schrank zu holen und jedes Mal bin ich zu dem Ergebnis gekommen, das laufen einfach nichts für mich ist und ich es auch niemals Spaß dabei haben werde. Und dann kam der Tag, an dem ich auf einmal motiviert war. Wieder einmal sprach mein Mann darüber, dass er so gern an einem Halbmarathon teilnehmen würde (zu jenem Zeitpunkt kam mir die Distanz selbst zum Rad fahren noch zu lang vor), da habe ich geantwortet: „Okay, ich mach’s. Wir trainieren und dann laufen wir zusammen.“ Gesagt, getan. Ich habe das Internet durchforstet und uns spontan zum BIG 25 in Berlin im Mai 2015 angemeldet. Das war im Januar vor 2 Jahren. Ich habe mir ein Buch zum Thema Marathon gekauft und wir haben mit dem Training begonnen und als ich schon nach 2-3 Wochen gemerkt habe, wie ich besser werde, war der Schweinehund auf einmal verschwunden und die Motivation kam ganz von selbst. Der Zieleinlauf im Stadium war dann so ein unglaublich tolles Gefühl, dass der Laufsport mich nicht mehr losgelassen hat.

IMG_0322.JPG

Bei einem Wochenendausflug waren wir dann zufällig Zuschauer bei einem Triathlon und da hatte ich zum ersten Mal Lust, diese Kombination aus schwimmen, Rad fahren und laufen selbst auszuprobieren. Schwimmen fand ich eigentlich auch immer doof, weil es für mich pure Langeweile war, immer hin- und herzuschwimmen, aber ich habe mir gedacht, wenn ich das Laufen sozusagen lieben gelernt habe, dann klappt es auch mit dem Schwimmen. Man braucht einfach nur die richtige Motivation. Den ersten Triathlon habe ich dann tatsächlich kurze Zeit später in Hannover bestritten mit meinem normalen Fahrrad und im Badeanzug . Für 500m schwimmen (an Kraulen war da noch nicht mal ansatzweise zu denken), 20km auf dem Rad und 5km laufen habe ich 1:38h gebraucht, was weit schneller war als ich jemals gedacht hätte. Ich war also sowas von top motiviert, diesen Sport weiter zu betreiben, nachdem ich durch’s Ziel gelaufen war, dass ich im Herbst 2015 begonnen habe, mich ernsthaft mit dem Thema Triathlon zu befassen, sodass im Sommer 2016 die erste Olympische Distanz beim Hamburg Triathlon folgte und vor 3 Wochen der Ironman 70.3 in Dänemark. Wie kann da nicht ein kompletter Ironman das Ziel für das nächste Jahr sein?!

Laufen. Schwimmen. Rad fahren. Ganz viel Spaß und sportlicher Ehrgeiz. In den Beiträgen dieses Blogs werde ich meinen persönlichen Weg zu meiner ersten Triathlon-Langdistanz festhalten und alles, was dazu an Planung, Training, Ernährung usw. wichtig ist. Es wird ganz sicher Höhen und Tiefen geben, aber das macht die Vorbereitung auf so eine große Herausforderung auch aus. Man weiß bis zuletzt einfach nicht, was auf einen zukommt, ob alles glatt läuft und wie es sich wohl anfühlen wird, 13 Stunden am Stück sportliche Höchstleitung zu erbringen.

Fragen über Fragen. Es gibt es noch so viele Fragezeichen, die ich bis dahin durch Ausrufezeichen ersetzen will und auch meine Rechercheergebnisse werde ich hier in Beiträgen festhalten. Da gibt es zum Beispiel den Punkt Material, sowohl für das Training als auch für den Raceday. Oder das Thema Wettkampfernährung, mit dem ich mich nach den Erfahrungen bei der Mitteldistanz definitiv noch genauer auseinandersetzen werde. Das wiederum bringt mich zu dem Stichwort „gesunde Zutaten“ bzw. „gesunde Ernährung“. Der Plan ist, Energieriegel selbst zu machen, die aber trotzdem genau so gut sind, wie gekaufte. Ebenfalls Neuland für mich und damit ein Thema, das hier sicherlich immer wieder auftauchen wird. Ein großer Punkt wird auch die Trainingsplanung sein, schließlich erfordert ein Langdistanztraiathlon so einiges an Umfängen und das in drei verschiedenen Disziplinen. Regeneration und Krafttraining dürfen nicht fehlen und dann ist da ja auch noch der Job, die Uni und Zeit mit meinem Mann und Freunden möchte ich auch noch haben. Achja, genug Schlaf ist noch wichtig. Da kommt also noch einiges in Sachen Alltagsmanagement auf mich zu, aber ich bin bester Dinge, dass das klappen wird.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

w

Verbinde mit %s